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Die Bahnstrecke Zürich - Thalwil - Wädenswil - Pfäffikon ist
Bestandteil der Hauptachse Zürich - Chur, welche über Sargans auch nach
Oesterreich anschliesst. Sie wurde etappenweise eröffnet: Zuerst durch die Vereinigten Schweizerbahnen: Sargans - Chur am 01.07.1858; Murg - Sargans am 15.02.1859 und am 01.07.1859 zwischen Ziegelbrücke und Murg Dann kam die Schweizerische Nordostbahn, sie eröffnete: Zürich - Ziegelbrücke am 20.09.1875 und am 01.06.1897 die Verbindungskurve von Zürich-Wiedikon nach dem Zürcher Vorbahnhof bzw. Zürich-Altstetten. Die ganze Strecke Zürich - Chur misst rund 116 km. Am 01.06.1897 wurde die Strecke von Thalwil nach Zug eröffnet. Die Strecke nach Chur weist weitere Abzweigungen auf. So Wädenswil - Einsiedeln (eröffnet 01.05.1877), Pfäffikon - Rapperswil (eröffnet 27.08.1878), Pfäffikon - Samstagern (eröffnet 08.08.1891), Ziegelbrücke - Rapperswil (eröffnet am 15.02.1859), Ziegelbrücke - Glarus (eröffnet am 20.09.1875), Weesen - Näfels-Mollis (eröffnet 15.02.1859 und 01.01.1931 stillgelegt) und Sargans - Buchs SG (eröffnet 01.07.1858, zusammen mit der Linie Sargans - Chur). 1923 bis 1928 wurde die ganze Strecke elektrifiziert und der Ausbau auf Doppelspur erfolgte in zahlreichen Etappen von 1896 (Thalwil - Wiedikon) bis 1994 als die letzte Einspurige Lücke zwischen Bad Ragaz und dem Rossriet auch das zweite Streckengleis bekam. Am 06.06.2003 wurde zur Kapazitätssteigerung der Zimmerberg Basistunnel zwischen Zürich und Thalwil eröffnet. |
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HORGEN Horgen ist die
Hauptstadt des gleichnamigen Bezirkes und sie zählt heute (2024)
rund 22'000 Einwohner. Die Gemeinde zieht sich vom Zürichseeufer
über den Zimmerberg ins Sihltal. Ganz im Süden gehört
Hirzel (seit 2018 zu Horgen eingemeindet) dazu. Am Zürichsee
beginnt die Gemeinde Horgen an der Grenze zur Gemeinde Oberrieden und
reicht bis zum Ortsteil Meilibach. In Käpfnach, einem Ortsteil der
Gemeinde Wädenswil unmittelbach an Meilibach angrenzend befand
sich das von 1784 bis 1947 in 3 Etappen genutzte Braunkohle- und
Mergelbergwerk, wobei die gesamte Stollenlänge rund 80 km
beträgt und die Stollen verlaufen weitgehend unter der Gemeinde
Horgen. Der Bahnbau entlang des Sees präsentierte sich recht
schwierig. Schon am 09.02.1875 rutschte ein Stück Strecke
über 135 Metern Länge in den See und es erfolgte eine erste
Verlagerung. Zwei Tage nach Eröffnung der Bahn versanken am
20.09.1875 weitere 200 Meter Strecke ab und auch der Bahnhof senkte
sich. Er musste abgebrochen werden und es musste abermals eine
Streckenverlegung gebaut werden. Am 01.06.1897 wurde die Bahnlinie von
Thalwil nach Zug eröffnet und Horgen erhielt einen weiteren
Bahnhof, Horgen-Oberdorf und den Bahnhof Sihlbrugg, Abzweigbahnhof der
1892 eröffneten Sihltalbahn (heute SZU). Die Strecke Zürich -
Ziegelbrücke verläuft noch heute sehr nahe vom Seeufer, meist
nur durch die Uferpromenade getrennt. Um zur Autofähre
Horgen-Meilen zu gelangen muss man die Bahn überqueren.
Durch die Lage der Bahn zwischen Ort und See, waren zahlreiche Bahnübergänge notwendig. Allein innerhalb von Horgen waren dies sechs Übergänge, gefolgt von je zwei Übergängen in Käpfnach und Höhe Naglikon, beide noch zwischen den Stationen Horgen und Au ZH, jedoch bereits in der Gemeinde Wädenswil. Die Übergänge in Käpfnach und Naglikon existieren alle noch, während im Ortsgebiet von Horgen nur noch einer existiert. |
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Bild oben: Von Oberrieden kommend war
der Posten 23i der erste auf dem Gebiet der Gemeinde Horgen. Etwa 200
Meter nördlich des Postens existierte ein kleinerer Übergang,
mit einer fernbedienten Barriere. Leider existiert davon kein Bild.
Dieser Übergang wurde von der etwas nördlicher gelegenen
Unterführung am Giessereiweg zu einem wesentlich späteren
Zeitpunkt ersetzt.
Auf dem Bild von 1929 sieht man den Posten 23i, lokal auch "Seerose" bekannt. Der Posten verfügte über ein ausserordentlich schönes Postenhäuschen. Die Vollschranke war offenbar nicht signalabhängig, denn das Ausfahrsignal des Bahnhofes Horgen ist am rechten Bildrand zu erkennen. Das Einfahrsignal aus Richtung Oberrieden (nicht zu sehen) befand sich etwa 200 Meter nördlich des Postens, also in nächster Nähe der fernbedienten Barriere. Die hier kreuzende Strasse war die Seestrasse, die ab Ende der Weltwirtschaftskrise immer mehr Verkehr aufwies, denn sie war die wichtigste Strasse von Zürich nach Glarus und Graubünden. Deshalb wurde die Strasse in diesem Bereich verlegt und folgte über etwa 400 Meter links der Bahn und dann dort durch eine Unterführung auf die Seeseite. Diese Verlegung muss im Zeitraum 1930/31 erfolgt sein, denn im Herbst 1931 existierte dieser Bahnübergang nicht mehr. Aber der Posten war noch vorhanden, was darauf hinweist, dass der fernbediente Übergang nördlich und derjenige südlich (siehe Bild unten) noch vom 23i aus bedient wurden. In den Jahren danach kam es wieder zu Änderungen, denn 1935 existierte der Posten gar nicht mehr. Vermutlich wurde der nördlich gelegene Übergang ganz aufgegeben oder es wurde bereits ein Ersatz dafür gebaut (?). Der südliche Übergang wurde ins Stellwerk des Bahnhofes Horgen integriert, vermutlich bereits mit einem elektrisch angesteuerten Kurbelstock (?). Leider sind dazu keine genauen Angaben vorhanden. Bild des Staatsarchives Zürich, Signatur Z17.485.23 |
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Bild oben:
Ebenfalls aus dem Jahr 1929 stammt dieses Bild, damals mit
dem südlichen Übergang des Postens 23i (siehe darüber).
Noch heute befindet sich etwa hier ein Verkehrskreisel. Damals fuhr man
mit dem Auto von hier nach Zürich, Zug, Luzern und Chur, wie aus
den Wegweisern zu sehen ist. Aber die Barriere wurde errichtet, um
einen Zugang zum Güterschuppen zu bekommen. Der Bahnhof befindet
sich rechts der Geleise (nicht im Bild) der Güterschuppen wurde
gegenüber errichtet. Bis nach dem 2. Weltkrieg änderte sich
nicht viel. In den Folgejahren kam es mehrfach zu Umbauten im und um
den Bahnhof Horgen. In den 1950er Jahren kamen jedoch die grossen
Änderungen. Ein Neubau des Bahnhofes an der Stelle des
ursprünglichen Bahnhofes, die Verlegung des Güterschuppens
von der See- zur Dorfseite, ein neues Stellwerk und Lichtsignale
anstelle der Semaphore rundeten dies alles ab. Für Fussgänger
entstand eine Unterführung von der Bahnhof- zur Seegartenstrasse.
Der obige Bahnübergang und der unten nachfolgende wurden
aufgehoben. Weiter siehe unten.Bild des Staatsarchives Zürich, Signatur Z17.491.46 |
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Bilder oben und unten:
Noch im Bereich des Bahnhofes existierte ein Stationsposten,
dessen
hölzerne Bude auf der Seeseite der Geleise lag, um visuelle
Zeichen des Fahrdienstleiters im Bahnhof zu sehen. Der Stationsposten
hatte zwei Übergänge mit Rollgatterschranken zu bedienen und
es ist anzunehmen, dass in der Regel zwei Personen den Dienst
verrichten mussten, da ja die Übergänge nicht nur bei
Zugfahrten, sondern auch bei Rangierfahrten gesichert werden mussten.
Um die Rollgatter zu bedienen mussten beim ersten (oberen)
Übergang 4 Geleise, beim zweiten Übergang 3 Geleise
überquert werden.Beider Übergänge sind hier noch auf Bildern aus dem Jahr 1929 zu sehen. Nach 1930 wurden die Rollgatter durch normale Schlagbaumschranken ersetzt. Das genaue Jahr ist leider nicht bekannt. Oben: dieser Übergang stellt die Verlängerung der Kirchstrasse her. Die Kirchstrasse führt links vom hier sichtbaren Restaurant Schiff bergwärts zur Kirche, die im Hintergrund zu sehen ist. Unten: Die Dorfgasse führt direkt aus dem Ortszentrum über die Bahnhofstrasse, die parallel zu den Geleisen verläuft, dann über die Geleise zur Sust, wo sich heute das Ortsmuseum befindet. Dieser Übergang, im Km 16,999 (ab Zürich) existiert als einziger noch, heute mit automatischen Barrieren. Vor der Automatisierung wurde diese Anlage vom Stellwerk aus bedient. Vermutlich als Andenken an den Wärterposten steht vor dem Ortsmuseum noch eine Abläuteglocke. Bild des Staatsarchives Zürich, Signatur Z17.486.18 |
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Bild oben: Beschrieb siehe darüber.
Bild des Staatsarchives Zürich, Signatur Z17.486.12
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Bild oben: Posten 23h. Unweit des
Stationspostens (siehe weiter oben) folgte der Übergang auf der
Höhe der Löwengasse, welche hier zwischen den beiden
Häusern zu sehen ist. Der Posten selber befand sich im Rücken
des Beobachters an der heutigen Seegartenstrasse, etwa dort, wo sich
heute der Parkplatz und das Ende des befahrbaren Abschnittes der
Seegartenstrasse beginnt. Früher reichten die Geleise des
Bahnhofes bis in diesen Bereich. Die Bauart dieser Barrierenanlage
entspricht einem vereinfachten System ähnlich dem System Bruchsal,
doch mit einer sehr reduzierten Seilrolle, welche direkt den Schlagbaum
zum Senken nach oben drückt. Die verlangte einige Muskeln vom
Bedienpersonal, ausser es existierte am Kurbelstock eine entsprechende
Übersetzung mit zusätzlichen Zahnrädern. Zum Posten 23h
gehörte auch der nachfolgende Übergang.
Bild des Staatsarchives Zürich, Signatur Z17.486.11
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Bild oben: Posten 23h. Etwa 150 Meter
nach dem oben gezeigten Übergang in Richtung Au ZH folgte dieser
kleine Bahnübergang, der einen Fussweg zur Fähre sicherte.
Heute wird dieser Übergang durch die weiter südlich am
Wechsel von der Bahnhof- zur Thalackerstrasse befindliche
Unterführung ersetzt. Diese kleine Barriere zu bedienen war genau
das Gegenteil zu jener des anderen Überganges, denn hier befand
sich die Seilrolle auf der Achse des Schlagbaumes, was nur 3 bis 4
Kurbelumdrehungen erforderte. Wie bei den anderen Bilder sieht man auch
hier den Stand von etwa 1929.
Bild des Staatsarchives Zürich, Signatur Z17.486.3
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WÄDENSWIL (SBB) Die Gemeinde Wädenswil
grenzt unmittelbar an die Gemeinde Horgen. Nach der Eingliederung der
Gemeinden Schönenberg und Hütten am 01.01.2019 wuchs die
Fläche der Gemeinde Wädenswil um rund 100% auf über 35
Quadrat-Kilometer und ist somit flächenmässig die
drittgrösste Gemeinde im Kanton Zürich. Die Gemeinde
zählt 2023 über 25'700 Einwohner. Die Ortsteile
Wädenswil und Au liegen am Zürichsee und beide verfügen
über einen Bahnhof. Durch die Lage der Bahn in der Nähe des
Seeufers wurden zahlreiche Bahnübergänge mit Barrieren
erstellt und erst wesentlich später wurden verschiedene
Übergänge durch Kunstbauten. Doch die engen
Platzverhältnisse innerhalb von Wädenswil haben bis heute
einige Bahnübergänge überlebt, die inzwischen
automatische Schrankenanlagen bekommen haben.
Eine Besonderheit existiert in Wädenswil, denn hier beginnt die Strecke der Südostbahn in Richtung Samstagern und Einsiedeln. Unmittelbar nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Wädenswil existierte lange Zeit ein Stationsposten, um die ersten zwei (oder drei?) Bahnübergänge zu sichern. |
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Zwischen der Gemeindegrenze zu Horgen und der Station Au ZH existierten zwei Posten mit je 2 Übergängen. Leider sind davon keine Bilder vorhanden. Die beiden Posten 23f und 23g sind auf der Streckenliste vermerkt. | |
Bild oben: Rund 500 Meter nach der
Station Au ZH (von Zürich her gesehen) befand sich dieser
Bahnübergang mit Halbschranken. Er sicherte die Strasse nach dem
Weiler Vorder Au, wovon man die ersten Häuser rechts im Bild
sieht. Die Barriere wurde vom Stellwerk der Station aus bedient und das
Bild wurde im Jahr 1959 durch das Tiefbauamt des kantons Zürich
gemacht, da geplant war den Übergang durch ein Ersatzbauwerk zu
ersetzen. Zwischen 1964 und 1966 wurde etwa 100 Meter näher zur
Station eine grosszügige Überführung gebaut und die
Strasse auf die Halbinsel Au verbreitert.
Der im Vordergrund sichtbare Seilzug führt nicht zu einer weiteren Barriere, sondern zum Einfahrvorsignal, denn bis in die 1960er Jahre verfügte die Station Au noch über Semaphorsignale (Flügelsignale). Bild des Staatsarchives Zürich, Signatur Z_17.640.2 |
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Bild
oben: Im März 1932 sah die Seestrasse von Horgen her kurz vor
Wädenswil noch so aus. Von dieser Strasse zweigten verschiedene
Wege und Strassen nach links zum Zürichsee ab. Der hier gezeigte
Übergang, war der nördlichste des Postens 23c im Km 22,208
(ab Zürich) und lag rund 700 Meter vom Posten entfernt. Leider ist
der Posten selber nicht zu sehen, da die Bahnstrecke im Hintergrund
nach links um die Kurve führt. Eine solche Situation, dass man vom
Posten aus nicht alle Übergänge überblicken konnte, kam
öfter vor. Bild des Staatsarchives Zürich, Signatur Z_17.632.15 |
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Der Bahnhof Wädenswil hatte mindestens 3 Bahnübergänge vom Stellwerk aus zu bedienen. Nachfolgend 2 Bilder eines Überganges: |
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Bilder
oben: Auf der Höhe Rothaus befand sich dieser Übergang mit
einer recht grosszügigen Barrierenanlage mit 4 Schlagbäumen
(Vollschranke). Anhand des Schaltkästchens, welches am oberen Bild vom Juni 1936 an der Basis des Schlagbaumes zu sehen ist, bestand vermutlich Signalabhängigkeit und auf jeden Fall wurde bei Dunkelheit die auf dem Schlagbaum zu sehende Lampe damit ein- und ausgeschaltet. Das untere Bild stammt vom 07.10.1929, auch damals existierte bereits eine Schlagbaumbeleuchtung, wie es am Schlagbaum vorne links zu sehen ist. Bilder des Staatsarchives Zürich, Signatur Z_17.634.6 (oben) und Signatur Z_17.627.24 (unten) |
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Bild
oben: Bahnübergang bei der Tuchfabrik Pfenninger an einer
Nebenstrasse die von der Seestrasse zum Seeufer auf der Höhe
"Giessen". Das Seeufer befindet sich hinter den Bäumen im
Hintergrund. Wo sicher Posten genau befand, ist leider unbekannt. Aber
es muss sich um Posten 23b gehandelt haben, der sich weiter rechts in
Richterswil befand. Da sich die Barrierenanlage an einem schlecht
einsehbaren Ort befand - besonders für jene die vom See herkommen
- stehen die Schlagbäume jeweils auf der rechten Seite der
Strasse, womit die Spitzen der Schlagbäume erst später
aufschlagen, so können Verkehrsteilnehmer vor dem Einschliessen
bewahrt werden. Da Läutewerk und Wippscheiben fehlen, scheint der
Posten nicht sehr weit entfernt zu sein, vermutlich irgendwo auf der
rechten Seite. Weitere Informationen sind willkommen. Bilder des Staatsarchives Zürich, Signatur Z_17.633.7 |
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WÄDENSWIL (SOB) | |
Bild
oben: So präsentierten sich im Oktober 1925 die Anlagen des
Postens der Südostbahn in Wädenswil. Vorne sieht man die
Rollgatterschranke für die Seestrasse. Dahinter am aufsteigenden
Gleis befindet die Schranke an der Schlossgasse, die ebenfalls von
diesem Posten aus bedient wurde. Der Posten befand sich damals rechts
ausserhalb des Bildes wo das rechts abgehende Gleis im Schotter endete. Das nach rechts abzweigende Gleis muss vermutlich ein
sogenanntes Entgleisungsgleis gewesen sein. Sollte ein Zug mit
Bremsproblemen die steile Strecke hinuter nicht ordnungsgemäss
halten können, so wurde er auf dieses Seitengleis geleitet, um
eine grössere Katastrophe im SBB/SOB Bahnhof zu vermeiden. Bild des Staatsarchives Zürich, Signatur Z_17.623.3 |
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Bild
oben: Wiederum die Rollgatterschranke an der Seestrasse. Diesmal sieht
man den kleinen Anbau am dahinter liegenden Haus, der als Posten
diente. Man kann sich vorstellen, dass hier kein Komfort dem Personal
geboten wurde. Dieses Bild entstand am 04. Oktober 1929. Bild des Staatsarchives Zürich, Signatur Z_17.627.9 |
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Bild
oben: Nochmal der Posten der SOB an der Seestrasse, mit mehr
Einzelheiten. Die Postenbude ist sehr gut erkennbar. Das Fehlen einen
Kamins deutet darauf hin, dass diese Bude nicht einmal beheizbar war.
Vermutlich enthielt sie nur das Streckentelefon (der Posten musste ja
immer erreichbar sein) und vielleicht eine winzige Sitzgelegenheit. Da
nirgends ein Kurbelstock für den Übergang an der Schlossgasse
zu sehen ist und dieser in der winzigen kaum Platz hatte, muss
angenommen werden, dass sich eine Kurbel direkt an einer der beiden
Barrieren befand, womit beide bewegt wurden. Bild vom 11.12.1929. Bild des Staatsarchives Zürich, Signatur Z_17.62741 |
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Bild
oben: Im Juni 1936 präsentierte sich der Bahnübergang der SOB
mit neuen Barrieren des Typs Bruchsal, was die Arbeitsbedingungen
für das Personal im Vergleich zu 1925 (siehe oben) erheblich
verbesserte. Als weiteres Plus kann erwähnt werden, dass der
Schlagbaum die ganze Strassenbreite sichern konnte, während die
zuvor vorhandenen Rollgatter nur einen Teil der Strasse sicherte. Bild des Staatsarchives Zürich, Signatur Z_17.634.11 |
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